Wobsy und das Grillfest
Das Wetter war gut und auch am Wochenende sollte es sehr warm werden.
Wobsy und die Teddymama frühstückten auf der Terrasse und genossen die
morgendlich frische Luft.
„Weißt Du Wobsy, bei dem Wetter habe ich eigentlich gar keine Lust zu kochen.
Was hältst Du davon, wenn wir morgen Abend schön grillen?“, schlug die Teddymama
vor.
„Au jaaaaaaaa!“, brummte Wobsy, der sofort Feuer und Flamme war. „Darf ich dann
auch Lisa und Mercy einladen? Und Bonnie? Und …. und…“.
„… und Florian“, ergänzte die Teddymama lachend. „Aber ja, darfst Du Deine
Freunde einladen. Alleine macht das Grillen doch auch gar keinen Spaß.“
„Oh priiiima!“, rief Wobsy. „Dann muss ich gleich alle einladen und das Fest
organisieren!“, rief Wobsy und sprang auf. „Darf ich das Telefon holen?“,
brummte Wobsy.
Obwohl Wobsy noch nicht ganz mit dem Frühstück fertig war, ließ ihn die
Teddymama laufen. Wusste sie doch, dass sie ihren kleinen quirligen Teddy kaum
noch bremsen konnte.
„Wen rufen wir denn zuerst an?“, wollte Wobsy wissen, als er mit dem Telefon
zurückkam.
„Also, eigentlich müssen wir ja nur Flo anrufen“, sagte die Teddymama lächelnd.
„Deine Freunde kannst Du doch auch so fragen, oder?“
„Ja, das mache ich“, brummte Wobsy. „Aber… aber wer soll eigentlich grillen?“,
fragte Wobsy nachdenklich. „Ich bin ja zu klein dafür….“
„… und ich kann das auch nicht so gut“, gab die Teddymama zu verstehen. Wobsy
und die Teddymama saßen am Tisch, stützten ihre Köpfe in die Hände und schauten
sich nachdenklich an. Dann lächelten die beiden und wie aus einem Munde sagten
sie „Floooooo!?“ Die beiden lachten und die Teddymama nahm das Telefon, um Flo
anzurufen.
„Was sagt er, was sagt er“, drängelte Wobsy, nachdem die Teddymama aufgelegt
hatte. „Kommt er? Kommt er?“
„Ja Wobsy, Flo hat morgen frei und er hat sich über die Einladung gefreut. Und
er hat gesagt, dass er gerne für uns das Grillen übernimmt“.
„Au fein!“, rief Wobsy und sprang vom Stuhl. „Dann laufe ich jetzt zu meinen
Freunden, um sie zu fragen“.
„Aber bleibe nicht zu lange; Wobsy!“, rief ihm die Teddymama hinterher. „Wir
müssen für das Grillfest noch einiges einkaufen gehen!“.
Am Nachmittag war die Teddymama mit Wobsy einkaufen und er konnte kaum den
nächsten Tag erwarten. Wobsy war ganz aufgeregt und sprach von nichts anderem.
Am nächsten Morgen stand der kleine Langschläfer ganz freiwillig auf und half
der Teddymama bei den Vorbereitungen. Als Lisa, Mercy und Bonnie zum Grillfest
kamen, war schon alles vorbereitet und fertig. Nur das wichtigste, der Grill,
stand noch unberührt in der Ecke. Doch darum würde sich Flo kümmern, der soeben
an der Tür klingelte.
Bevor Flo dann aber den Grill anzündete, hielt er seinen Freunden und der
Teddymama einen richtigen Vortrag, was man beim Grillen alles beachten muss.
Wobsy und Mercy verdrehten schon die Augen und Mercy flüsterte Wobsy ins Ohr:
„Dieser Klugscheißer!“
Wobsy kugelte sich vor Lachen und schlug ein paar Purzelbäume über den Rasen.
„Heee, Wobsy, was habe ich gerade gesagt?“ Flo schaute Wobsy streng an.
„Öhm … ich weiß nicht, ….. öhm …… Doch, dass man beim Grillen auf dies und das
und auf noch was achten und aufpassen muss.“ antwortete Wobsy verlegen
„Aber Flo, warum glaubst Du eigentlich warum wir bei uns nur einen Feuerwehrmann
an den Grill lassen? Wir wissen um die Gefahren und wollen doch, dass nichts
passiert.“ Wobsy stemmte beide Pfoten in die Seite und baute sich nun
besserwisserisch vor Flo auf.
Da nahm Flo den kleinen Kerl auf den Arm knuddelte ihn und sagte: „Seid froh,
dass ihr mit mir befreundet seid, sonst gäbe es nix zu futtern.“
…….
Fortsetzung folgt
© Andrea Redmann und Jürgen Kraußlach