Wobsy backt Kekse
Wobsy war schon den ganzen Morgen hibbelig und unruhig. Seine Teddymama hatte ihm versprochen, am Nachmittag Weihnachtskekse zu backen.
Endlich war es soweit und seine Teddymama rief Wobsy in die Küche. Er sprang vom Sofa und lief so schnell ihn seine Pfoten trugen in die Küche. Seine Teddymama hob ihn hoch und setzte Wobsy auf den Tisch.
Während die Teddymama die Zutaten abwog, durfte Wobsy alle Zutaten vermengen und verrühren, was ihm besonders viel Spaß machte. Schon wenig später war seine Teddynase voll Mehl und Wobsy sah wie gepudert aus.
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Als die Teddymama Wobsy sah, musste sie schmunzeln, sagte aber kein Wort.
Plötzlich wurde Wobsy ganz still, kletterte auf die Fensterbank und schaute aus dem Fenster. Dann drehte er sich um, und schaute seine Teddymama mit treuem Teddyblick an.
„Duuu, da draußen am Gartenzaun stehen Mercy und Lisa. Können die beiden nicht mitbacken?“, frage er mit treuem Blick.
„Wenn Du das gerne möchtest.....“, sagte die Teddymama. Sie hatte noch nicht ganz ausgesprochen, das war Wobsy auch schon vom Tisch geklettert und lief mit tapsigen Pfoten in den Garten.
„Hallo Lisa, du und Mercy... also ihr beide... ihr dürft mit uns Kekse backen!“, rief Wobsy ganz aufgeregt und seine Stimme überschlug sich fast.
„Eeeehrlich?“, fragten Lisa und Mercy gleichzeitig.
„Jaaaa, los kommt mit“, antwortete Wobsy aufgeregt und führte die beiden ins Haus.
Lisa folgte ihm ein wenig schüchtern und blieb an der Terrassentür stehen. „Guten Tag“, sagte sie schüchtern.
„Komm herein, Lisa“, sagte die Teddymama und lächelte Lisa zu. „Deinen Mercy darfst Du hier neben Wobsy setzen.... “.
In den nächsten zwei Stunden wurden
Kekse gebacken, mit Teig gepanscht, ausgestochen und gebacken. Die beiden Teddys
waren mit Mehl bepudert und auch Lisa sah nicht viel besser aus. Es war eine
fröhliche Runde und bald waren alle Kekse gebacken, die Dosen gefüllt.
Die Teddymama teilte die Kekse auf und eine Dose überreichte sie Lisa.
„Danke schön“, bedanke sich Lisa brav und schaute mit leuchtenden Augen in die prall gefüllte Keksdose.
Aufgeregt liefen Mercy und Lisa nach dem Keksbacken heim. Als sie über dem Spielplatz liefen, saßen dort zwei Mädchen, die Lisa fragten, was sie denn in der Dose hätte.
„Kekse“, erzählte Lisa aufgeregt. Obwohl diese Kekse ein kleiner Reichtum für die arme Lisa waren, öffnete sie die Dose und bot den Mädchen einen Keks zum Kosten an.
Nachdem die Mädchen ihren Keks gegessen hatten, waren sie doch ein wenig beschämt. Hatten sie Lisa doch nie etwas von ihren Süßigkeiten abgegeben.
„Eigentlich bist Du ja doch ganz lieb“, sagte plötzlich eines der Mädchen. „Möchtest Du unsere Freundin sein?“, fragten sie Lisa.
Lisa sah die beiden ganz erstaunt an und drückte Mercy an sich. „Ja gerne“, sagte sie mit Tränen in den Augen und bot den Mädchen einen weiteren Keks an.
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„Jetzt muss ich aber nach Hause. Ich möchte meiner Mama die Kekse zeigen.... “.
© 2004 by A. Redmann / J. Kraußlach